Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen eher wenig verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es sie und mich vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und versuchen sie nicht es auszudrucken.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

On the wikipedia nobody knows you’re an 83.78.189.137 at cust.bluewin.ch

16. November 2009

…or a 85.1.57.157 at 03:37 o’Clock in the night on 15th of Nov. 2009 (CET), or a 91.32.74.143 or a dog, man, woman, machine, computeralgorithm, an insect, a database attacker, bought editor, transhuman and so on. Today, I decided for myself to disengage in accepting anonymous wikipedia-users (usually only identified by temporary machine-identification via IP) as partners for any new dialogue. As one consequence of this decision I disallow anonymous users in my discussion page on wikipedia.

I think wikipedia has a huge amount of problems derived from this fact alone; that anonymous users can act (often by destructive vandalism) on longtime existing and often carefully built resources the exact same way registered non-anonymous and identifieable users can.

The problems which arise from accepting anonymous users and giving them unlimited choice of where to act in destructive ways without any remarkable consequences to be feared are having a very direct and negative effect on all registered non-anonymous users (aka the wikipedia community). This architectural error makes wikipedia very fragile towards something you would call a “Social-Denial of Service (SDoS)”-attack.

On the wikipedia nobody knows yo are a SDoS-Attacker.

If many anonymous users think they need to destroy or “correct” something by e.g. deleting or changing contents of wikipedia which get some increased attention (perhaps because some massmedia put these contents into focus), then this mass of edits will draw a lot of energy from the community. People of the wikipedia community will need to “repair” and “defend” contents against attacks. During this time these people cannot do any constructive work, they need to be alerted and need to “service” the incoming “requests” by many anonymous users. This often called “Edit-War” does cost a lot of energy, community-energy, thus it weakens the community and is eroding if not destructing even longterm community-structures.

In the aftermath of such an attack energydrain and erosion of communitystructures will continue… discussions which were heated to the highest stresslevel one can imagine, need to be cooled down to get the attack to a stop. The immigration of new anonymous users will call many of the best equipped members of the community to be at the forefront of defending content, communitymembers and in the end their own real life-health. A whole community gets upset and will raise its alert-level and adjust triggers to be much more sensitive for fast reaction which will cost even mor energy to keep this status of alert up.

All this needs – if not wastes – endless amounts of “social energy”. It needs love, commitment, time, honesty, passion, empathy and respect to be part of the wikipedia community. All these things are highly valuable goods of the wikipedia community, which are often used up in one giant defense-move, leaving many passionate community members lying dried up in the remaining dust of “Edit War”, or even leaving them behind on a field of war that moved to just another source of crisis.

This cannot be it! Wikipedia really has a *huge* problem: This problem is the low cost of misuse and destructive behaviour for non-community-members.

Wikipedia is ill-architectured to allow non-community-members which can hide and even multiply themselves at will to easily waste huge amounts of energy at nearly not even one remarkable consequence for the attackers. This problem really needs to be solved soon, otherwise the erosion of community-built values and content will be at stake to random cultural vandalism which is able to wipe out a complete community using just one SDoS-attack.

Disallowing anonymous non-community-members to edit even one single jota must be the first step to defend this community and its values at stake. This is a strategic war-move, you can read in Sun Tzu’s book “The Art of War”. There need to follow more steps, but this I would consider one of THE most important ones to be kicked in here.

Why do I blog this? If even a word like “war” starts to show up in everyday gossip in a community, you should ask yourself if things are moving in the right direction. War should never be accepted as a part of a community. Wikipedia should not be an exception to this. If WP continues to allow “War” to be a vital part of the WP-community, sooner or later one of these “Wars” will end the life of the wikipedia community as we know it. I want to help avoid this to happen any time soon. Consider this posting to be my idea of a communityfix to be hopefully applied soon.

iPhone Tech Talks 2009, Hamburg

14. November 2009

iphone_tech_talk_hh_2009Die iPhone Tech Talk World Tour 2009 hat gestern Station gemacht in Hamburg. Als Teilnehmer des letzten iPhone Tech Talk in München, wusste ich, das es sich lohnen würde hinzufahren, und dem war auch so. Um sich in Sachen Mobile Solutions auf dem Laufenden zu halten ist der Austausch mit anderen einfach wichtig.

Mit meiner mobilen Anwendung Lamp/e im AppStore (die eher ein erstes Testprojekt war) bin ich mittlerweile kein Neuling mehr in Sachen iPhone Development. Zwei weitere Apps sind weitgehend fertig und liegen hier bei mir auf der Festplatte für das finale Polishing. Schön war, ich konnte meine eine fast fertige App einmal anderen auf dem Tech Talk zeigen, die genau verstanden, wo die Probleme bei der Entwicklung meiner App liegen. Ich hab gute Tipps bekommen.

Vor allem aber war ich wegen der Details zu dem Stromverbrauch der Positionierungs- und Orientierungseinheiten im iPhone gekommen. Da ich eine Application für diesen konkreten Anwendungsfall plane, hat sich der Besuch wirklich sehr gelohnt. Detaillierte und kompetente Informationen, wie die Positionierung funktioniert (Orientierung via Nordpolbestimmung), haben mich bestärkt meine ursprüngliche Idee etwas abzuwandeln.

Ein weiterer Grund für meine Anwesenheit: Ich konnte umfangreiche Auskunft bekommen zu den Voraussetzungen für die Teilnahme von Universitäten am iPhone Developer Program. Im Prinzip ist es recht einfach, aber mit einigen rechtlichen Fragen verbunden. Leider ist das Program für Unis ohne Ad-hoc Distribution, so dass man Redaktionen von Wissenschaftszeitschriften, oder Bloggern keine an der Uni entwickelten Apps zum Testen ad-hoc zusenden kann.

Why do I blog this? Die FAQ zu den Tech Talks besagt erstmals, das die Tech Talks nicht unter NDA stehen. Daher kann ich hier auch rechtmäßig über den Tech Talk berichten, wenn auch in den gezeigten Inhalten wiederum widersprüchliche Information vorhanden war. So besagte die erste gezeigte Folie entgegen der FAQ: “These are confidential sessions – please refrain from streaming, blogging, or taking pictures.” Da ich nicht weiß was jetzt gilt, gibt es leider (Mal wieder) keine weitere Info.

Insgesamt waren die Vorträge (für die ausschließlich die Crème de la Crème aus Cupertino eingeflogen wurde) alle samt hochklassig. Ich hab das eine oder andere Mal wieder über die Präsentationskünste gestaunt. Gewünscht hätte ich mir allerdings, dass auch Entwickler zu Wort kommen; das war in München noch so und ich fand es wichtig; Die Vernetzung der Entwickler untereinander müssen wir daher wohl selbst in die Hand nehmen. Ein anstrengender aber gehaltvoller Tag in der Neuen Flora in Hamburg, in der ich das letzte Mal bei “Das Phantom der Oper” war und die ganz im grünen Tarzan-Look dekoriert war.

Ein obligatorisches Developer T-Shirt gab es auch. Das Bild oben zeigt im Uhrzeigersinn: T-Shirt Frontseite, Neue Flora am Abend von Außen, Bühnenplakat in der Neuen Flora, T-Shirt Rückseite.

Mich wundert es zumindest ein wenig…

11. November 2009

…dass man selbst in hiesigen Science-Blogs (von den überregionalen Tageszeitungen mit Öffnungszeiten 2.0 mal ganz abgesehen) kaum ein Sterbenswörtchen findet über die Proteste der Lernenden an Hochschulen, Schulen, Grundschulen und Kindergärten die sich aus ganz Österreich mittlerweile europaweit und deutschlandweit (z.B. in der ältesten deutschen Universität, der Elite-Universität Heidelberg, den Uni’s in Berlin, der Uni Münster, Hildesheim, Kassel, Darmstadt, Göttingen, München, Leipzig, Marburg, usw.) ausdehnen.

unsereuni
Quelle: http://unsereuni.at

Falls das noch niemand mitbekommen haben sollte: In Österreich hat eine Protestbewegung ihren Start gefunden, die sich derzeit dynamisch entwickelt.

Es passiert da gerade eine ganze Menge an interessanten Dingen in Österreich und dem übrigen Europa, und jeder der das möchte kann sich selbst ein Bild davon machen, indem er z.B. die Webseiten besucht, das Wiki anschaut, den Livestream guckt, die selbst produzierten Zeitungen liest, und sich per twitter eventuell gar selbst einbringt, oder sein Blog verändert.

bildungsstreik_hd
Quelle: http://www.bildungsstreik-hd.de

Einen aktuellen Überblick, welche Bildungsstätten europaweit hier aktiv sind findet man nachfolgend in der Karte:


Unsere Unis auf einer größeren Karte anzeigen

bs_2009_2
Quelle: http://www.bildungsstreik.net

Einen Artikel, der das Ganze ein wenig aus verschiedenen Blickwinkeln zusammenfasst (und nützliche weitere Links anbietet) habe ich bei Andrea Mayer-Edoloeyi gefunden, dort liest man im Blog “Der Kindergarten, die Schule, die Unis brennen!” und man findet einiges Anschauungsmaterial für Aktivitäten, die in unserem Nachbarland Österreich derzeit stattfinden. Andrea schreibt:

Dass in Östereich die Studierenden protestieren, weiss mittlerweile jede und jeder. Und es ist den Studierenden zu danken, dass endlich wieder wirklich breit öffentlich über den Sinn von Bildung “vom Kindergarten bis zur Uni” (Motto des Aktionstages am Donnerstag) diskutiert wird. Sie stellen nicht nur konkrete Forderungen (Wien, Linz) was gegen die Misstände an den Universitäten unternommen werden muss, sondern es wird auch nach der gesellschaftlichen Verantwortung der Universitäten als öffentliche Lern- und Forschungseinrichtungen gefragt. Darum gelingt auch die Solidarität mit anderen Gruppen: den Lehrenden an den Unis, den SchülerInnen, den ArbeitnehmerInnen. Seit dieser Woche ist klar, dass auch der ÖGB und die ArbeiterInnenkammer sich mit den Protestierenden solidarisch erklären.

Update
care_4_vienna_smallBesonders einfallsreich fand ich ja die “Care for Vienna”-Tour, die an der Uni Kiel startete und zig Unis in Deutschland besuchte, um Care-Pakete für Wien zu sammeln und als Botschaft zu überbringen (siehe Bild; Quelle: flickr/sAgd). Keine Facebook-Fangruppe der Welt hält mit so einer Botschaft mit.

Why do I blog this? Ich halte das, was in Wien seinen Ausgang nahm für eine bemerkenswerte Aktivität engagierter Menschen, die mittlerweile seit fast drei Wochen für ihre Ziele arbeiten. Nicht dass es Protest an Universitäten nicht schon oft gegeben hätte, aber dieser Protest ist anders und nutzt aktiv den Cyberspace bzw. das Web 2.0 UND den Realspace, und verbindet beides miteinander, ja vernetzt beides und transformiert sich selbst zu einer Art “Netzwesen”. Beeindruckend! Das nötigt mir Respekt ab, auch wenn ich nur aus der Ferne zusehen kann.

A glimpse on the future of universities in 2020

11. November 2009

ponty_tvGraham Atwell has posted a really astonishing movie about the future of universities. In his video he presents (together with Sally Burns) two scenarious of an outlook towards the university of the future. Have a look yourself:


Source: The future of Institutions (pontydysgu.org)

Especially his idea of Research Rights Management (RRM) sounds like something not that far away if we have a look at copyright issues and patent practice in science. I deeply hope that scenario 2 of the open access university will be the model of the future. Great Video Graham + Jo!

Why do I blog this? I need to add, that I was present when Graham and Jo were taking the video and I assisted a tiny bit with the camera. Using most advanced chromakey-technology they did a great job giving two scenarios a voice. It was really great to see Graham bringing all this passion to the table, and Jo beeing such a serious speaking anchor-woman, to make this video happen. BTW: You have to see the whole video, at the end the really funny “take outs” will be presented. :-D